Vortrag zur Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Stalag 326 in Stukenbrock

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Am 2. April jährt sich zum 74. Mal die Befreiung des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers StaLag 326 in Stukenbrock-Senne zwischen Bielefeld und Paderborn. Dies nimmt der Vortrag zum Anlass, sich zum einen mit der Geschichte des Lagers und den dort begangenen Verbrechen zu beschäftigen. Zum anderen soll die Nachkriegsgeschichte und der Umgang mit der NS-Vergangenheit des Ortes bis in die unmittelbare Gegenwart beleuchtet werden.

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Konzert vom Infoladen Bückeburg!

Unsere Freunde vom Infoladen veranstalten am 08.02.2019 ein Konzert. Kommt vorbei!50282433_2120236588022243_8151240426158817280_n

It’s HipHop Time!

Einlass: 19:30 Uhr | Beginn 20:00 Uhr

*LMF: Refpolk und Ben Dana (Rap | Berlin & Bremen)

LMF steht für “Le Monde Est En Flammes” (Die Welt Brennt). Das Hip-Hop-Projekt mit Texten auf Französisch und Deutsch besteht aus den Rappern Ben Dana aus Bremen und Refpolk aus Berlin. Ziel ist es, Aktivismus und Hip Hop zu verbinden. Le Monde Est En Flammes schreiben nicht nur politische Songs, sondern sind in einer Bewegung aktiv, die auf Solidarität und Selbstorganisierung setzt. Neben ihrer Musik sind sie Teil des Projekts “In.Flammen”, das zurzeit ein politisches Hip-Hop-Netzwerk zwischen Griechenland und Deutschland aufbaut. Die Musik von Le Monde Est En Flammes ist Widerstand und Angriff, um die Utopie zu leben.
▶️ https://www.youtube.com/channel/UCfTq9Tu5FE7OdeyT1xVaXsQ

*Babsi Tollwut (Rap | Berlin)

Babsi Tollwut kommt aus Berlin und sieht Musik als die Liebe ihres Lebens, ihr persönliches Empowerment und eine Form von queer-feministischem Aktivismus. Mit ihrer Präsenz verfolgt sie einen Gegenbeitrag zu männlicher Dominanz und Dummheit in der HipHop-Szene. „Babsi Tollwut“ ist ihr musikalischer Alterego, mit dem sie sich gegen gesellschaftliche Machtverhältnisse und Normierungen ankämpft, sowie politische Kämpfe und Strukturen supportet. Das alles tut sie mit Verzweiflung, Wut und Humor.
▶️ https://m.soundcloud.com/babsi-tollwut

*Spezial-K (Rap | Berlin)

Spezial-K war viele Jahre mit dem Punkrock-Duo Kurzer Prozess aus Nürnberg in den Freiräumen Europas unterwegs. Inzwischen hat es ihn nach Berlin verschlagen und er hat seine erste Solo-Ep am Start – “One Way Ticket”. Raps über die Unzufriedenheit mit dem Bestehenden treffen auf meist düstere Beats aus dem Basskeller. Offensive Ansagen gegen die Ellenbogengesellschaft wechseln sich ab mit ehrlichen Einblicken in die Quarter Life Crisis. Immer auf der Suche und immer für eine gute Zeit zu haben. Laut, freaky und persönlich.
▶️ https://spezial-k.bandcamp.com/

Da es nach den Workshops zu Stadtentwicklung und Hausaneignung beim letzten Antifa Weekend großes Interesse daran gab, das Thema weiter zu verfolgen, wollen wir uns diesen Donnerstag um 19:00 im AJZ treffen. Wir wollen darüber sprechen, ob wir uns vorstellen können, auf ein Hausprojekt hinzuwirken, wie wir uns solidarisches Wohnen vorstellen und, was alles nötig ist, um darauf hinzuarbeiten. Es sind alle, die an den Workshops teilgenommen haben, aber auch darüber hinaus alle Interessierten eingeladen, am Treffen teilzunehmen.


Danke für das tolle Antifa Weekend! ❤️

Danke, dass ihr alle gekommen seid! Vielen Dank auch allen Referent*innen und helfenden Händen.

Wenn ihr Kritik oder Anregungen habt, schreibt uns hier oder unter antifa_weekend@riseup.net.

Bis ganz bald!

Workshop zur Organisationsfrage

Vielleicht auch mit verursacht durch die Erfolge rechtsextremer Parteien, wird in jüngerer Zeit in der politischen Linken ein vermehrtes Interesse an Organisationsfragen laut. So ist häufiger wieder von Organisation die Rede. Im Workshop wollen wir uns verschiedene Modelle ansehen und diskutieren, um so ein vielleicht besseres Verständnis von linker Organisation zu bekommen.

Ausstellung zum 10- jährigen Verbot des Collegium Humanum

Wir zeigen die Ausstellung zum 10- jährigen Verbot des Collegium Humanum: “Ein Zentrum der Holocaustleugnung”

Geschichte – Protest – Kontinuitäten:

Am 7. Mai 2008 verbot der damalige Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble das Collegium Humanum in Vlotho wegen  »fortgesetzter Leugnung des Holocaust«. Die 1963 von Werner Georg Haverbeck und Ursula Haverbeck Wetzel gegründete Heimvolkshochschule hatte sich zu einem Zentrum europäischer und internationaler Holocaustleugnung entwickelt. Doch auch nach dem Verbot bestehen Strukturen fort und Ursula Haverbeck publiziert Texte, in denen der Nationalsozialismus verherrlicht und der Holocaust geleugnet wird. Die Ausstellung beleuchtet das Netzwerk des Collegium Humanum, ruft Antifaschistische Proteste in Erinnerung und thematisiert die Kontinuität der Holocaustleugnung nach dem Verbot.