Bisher bestätigte Workshops:

– ” 3 Monate fürs Schubsen von Cops?!
– “Einführung in den Feminismus”
– “Was tun..? – bei rassistischen Polizeikontrollen”
– „Identitäre Bewegung“
– „Linker Antisemitismus“
– „Murga“
– Siebdruck

Weitere Ankündigungen und den finalen Zeitplan gibt es in den nächsten Tagen!

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Workshop: „3 Monate fürs Schubsen von Cops?!“

“In diesem Workshop wird es um die Verschärfungen im materiellen Strafrecht (Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte usw.) sowie im Strafprozessrecht (Erscheinenspflicht von Zeugen bei der Polizei, Online-Durchsuchung usw.) gehen. Am 29.05.2017 wurde das Gesetz zur Änderung des Strafgesetzbuchs –Stärkung des Schutzes von Vollstreckungsbeamten und Rettungskräften verkündet. Es beinhaltet neben einer drastischen Verschärfung der Paragraphen 113 und 125a StGB eine Neufassung des Paragraphen 114 StGB. Paragraph 113 bezieht sich dabei auf ‘Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte’. Wer in Zukunft gegen einen Amtsträger der Polizei bzw. einen Soldaten der Bundeswehr bei Räumungen, Festnahmen etc. Widerstand leistet, muss mit einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren rechnen. Die Neufassung des Paragraphen 114 bezieht sich auf sogenannte ‘tätliche Angriffe’ gegen Amtsträger. Ausreichend für einen solchen ‘tätlichen Angriff’ ist dabei bereits das Schubsen eines Polizeibeamten etwa bei Demonstrationen oder anderen Situationen, in denen Körperkontakt mit Amtsträgern Gang und Gebe ist. Verstöße gegen Paragraph 114 werden künftig ebenfalls mit einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren sanktioniert. In Paragraph 125a wurde schließlich eine Verschärfung erwirkt, die sich auf ‘Landfriedensbruch’ bezieht. Dieses Vergehen ist bei Aktionen, die aus Gruppen heraus passieren der übliche Anhang in der Strafverfolgung und landet nicht selten in Anklageschriften, welche aus Beteiligung an Demonstrationen resultieren.

In diesem Workshop wird der Rechtsanwalt Thilo Schäck (Fachanwalt für Strafrecht) zu den Änderungen referieren und einige Verhaltensempfehlungen aussprechen. Zudem wird der Referent im Rahmen seines Workshops versuchen, einen kleinen Überblick über die Strafverfahren aufgrund von G20 zu geben.”

Workshop: “Einführung in den Feminismus”

Egal ob “Riot Girl” T-shirts und Patches bei H&M, eine empowernde „Not Heidis Girl Kampagne“ bei Instagram oder die „Women‘s March“ Proteste in Amerika als Reaktion auf Trumps Amtsantritt machen deutlich:
Feminismus ist und bleibt ein wichtiges Thema, das beständig um den Mainstream herumdümpelt und ab und zu durch wütende Menschen auf die Straße getragen wird.
Doch was soll der ganze Hype, die ganze Aufregung?
Was hinter den H&M Floskeln steckt und warum man als radikale Linke nicht auf Feminismus verzichten darf –
 
Von geschichtlichen Basics über aktuelle gesellschaftliche Strukturen zu heutigen Ansatzpunkten des modernen Feminismus sollen in dem Vortrag alle grundlegenden Infos vermittelt werden – um einen Einstieg in das Thema zu schaffen oder das eigene Wissen zu erneuern.
 
Wir freuen uns auf spannende Diskussionen im Anschluss!
 
Organisiert von Antifa Paderborn – Kritik & Praxis

Workshop: “Was tun..? – bei rassistischen Polizeikontrollen”

Was tun..? – bei rassistischen Polizeikontrollen

Ein Workshop für Zeug*innen, Betroffene und Interessierte

Kennst Du das? Im Zug oder am Bahnhof, im Park oder mitten in der Stadt
– die Polizei kontrolliert nicht-weiße Menschen. Oder Du siehst wie
Polizist*innen Menschen schlagen, fesseln und mitnehmen. Du denkst, dass
irgendetwas nicht stimmt und Rassismus eine Rolle spielt. Aber
vielleicht hat die Kontrolle einen Grund? Vielleicht gab es etwas, was
Du nicht mitbekommen hast. Oder vielleicht ist es eine typische „racial
profiling“-Situation. Du möchtest eingreifen … aber wie? Du bist
unsicher, ob und wie in dieser Situation eingegriffen werden kann. Oder
du hast Angst, was passieren kann, wenn du dich mit der Polizei anlegst:
Schläge? Verhaftung? Anzeige gegen Dich?
In diesem Workshop thematisieren wir das System rassistischer
Polizeigewalt und den alltäglichen Ausnahmezustand für die Betroffenen.
Ausgehend von ihren Perspektiven entwickeln wir gemeinsam Schritte
praktischer Solidarität.

 

What to do about racist police controls?

A workshop for witnesses, victims and everyone interested

Do you know this? In the train or at the train station, in a park or on
the street, police is controlling non-white people. Or you see police
officers beating and handcuffing someone and taking them with them. You
think something’s not right and racism is implicated. But maybe the
control has a reason? Maybe there was something you didn’t notice. Or
maybe it’s a typical „racial profiling“-situation. You want to intervene
… but how? You’re unsure if and how it is possible to interfere. Or
you’re afraid of what can happen when you start a fight with the police:
Beating? Arrestment? A report against you?
In this workshop, we deal with the system of racist police violence and
the consequences it has in the everyday lives of those who are affected
by it. Based on their perspectives we develop steps of practical solidarity.

The workshops will be in german. If you need translation in english, french, arabic or other languages, please write us an email.

 

Qu’est qu’il faut faire contre le contrôle raciste de la police?

Un workshop dirigé à tout(e)s les concerne(e)s, Témoins et intéressé(e)s

Tu connais l’histoire? Tu est dans la gare, le parc ou quelque part en
ville. La police veut contrôler l’identité d’une personne d’une minorité
raciale. Tu vois que la police frappe cette personne, lui passe les
menottes et l’arrête. Tu sais que quelque chose n’est pas bien, tu croix
que cela est un possible «racial profiling». Mais… le contrôle a
peut-être une raison… Tu ne sais pas comment agir, mais tu veux faire
quelque chose parce que tu sais bien que la police et des fois raciste!
T’as peur que la police agisse contre toi? Tu veux savoir qu’est-ce que
tu peux faire?

Dans ce workshop on va parler du le système raciste et violent de la
police. Notre cible: connaître les procédures pour une solidarité pratique.

Les workshops sont en allemand, mais si tu as besoins de traduction en
anglais, français, arabe ou une autre langue, écris-nous un email.